Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) bemängeln: Obwohl ausreichend Wirkstoffe zur Verfügung stehen, werden Risikopatienten für Osteoporose kaum medikamentös behandelt – selbst, wenn sie bereits mehrfach Knochenbrüche erlitten haben.
Insbesondere bei Frauen kann eine Chlamydien-Infektion unbehandelt zu dauerhaften Schäden bis hin zur Unfruchtbarkeit führen. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten jungen Frauen einen jährlichen Chlamydien-Test an.
Eine Überdosierung des Wirkstoffs Paracetamol kann bei Kindern zu schweren Leberschäden führen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung muss schnell und besonnen gehandelt werden.
Mindestens einmal pro Jahr steht eine gründliche Überprüfung der Hausapotheke an. Welches Arzneimittel wird nicht mehr benötigt? Gibt es abgelaufene Präparate? Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gibt Tipps für die Sommermonate.
Eine Studie aus den USA bestätigt: Viele Impfungen in der frühen Kindheit ergeben kein erhöhtes Risiko, später an nicht-präventablen Infektionen zu erkranken.
Seit Februar dieses Jahres ist mit dem Antikörper Ocrelizumab ein neues Arzneimittel für Erwachsene mit Multipler Sklerose (MS) auf dem europäischen Markt zugelassen. Für die Patienten steht jetzt eine weitere Therapieoption offen.
In einer britischen Studie hat sich die Verwendung von ölhaltigen Badezusätzen bei Kindern mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis) als wirkungslos erwiesen. Die hohen Kosten für das Gesundheitswesen sehen die Forscher als nicht gerechtfertigt an.
Japanische Forscher fanden Hinweise auf die Frage, warum adipöse Menschen häufiger an Krebs erkranken als normalgewichtige. Sie stellten die Krebsabwehr mit dem bekannten Wirkstoff ASS auch wieder her.